Menschengesprächskreis

Aus Niemandsland
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Menschenkreis

Wenn wir die 8-tägige Frequenz zugrunde legen würden, wäre der Männerkreis heute. Viele kritische Stimmen fordern jedoch eine neue Ausrichtung weg vom Genderdiskurs innerhalb des Genders Mann. Diese Kritik finde ich, Hanno, hochgradig interessant und auch angemessen.

Der bisher einzige wahrgenommene Termin hat jedoch bewiesen, dass spielerische Reflexion unserer Rollen und Funktionen im Niemandsland ein notwendiges Werkzeug darstellt handlungsfähige Gruppenstrukturen zu entwickeln und für die Zukunft des Projekts unverzichtbar ist. Wir können an den nächsten Terminen genau diese Fragestellung erörtern und uns völlig genderunabhängig als Gruppe treffen, die als Erweiterung des von Torsten initiierten Klönschnacks zu verstehen ist.

Es wäre schön, wenn wir es hinbekommen weiterhin an unseren Rollen und Selbstverständnissen vor allem im Projekt Niemandsland e.V. orientieren würden. In ein paar Jahren könnte dieses Projekt selbstverwaltet einen sehr viel größeren Rahmen für vielschichtige kulturelle und gesellschaftspolitische Veranstaltungen bieten und in diesem Rahmen auch Menschen dazu ermächtigen sich hier von entfremdeter Lohnarbeit zu emanzipieren. Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit ist da gemeinsame Ziele und gemeinsames Verständnis für das Projekt. Eine Gemeinsamkeit in der Gruppe entwickelt sich aber nur auf der Basis gemeinsam erarbeiteter Ziele und Verabredungen, z.B. wie wollen wir miteinander umgehen. Das bedeutet konkret: Welche Regeln des Umgangs gelten auf der Grundlage von Konsensentscheidungen. Dazu gehören Machtmissbrauch (Mackertum) auf allen Ebenen, Alkohol- und Drogenmissbrauch auf dem Gelände, sexualisierte Gewalt und Gewalt sowieso. Sollte sich da ein Gruppendiskurs zu finden, könnten wir in ein paar Jahren Ergebnisse liefern, die eine Zusammenarbeit mit vielen kulturellen und gesellschaftspolitischen Gruppen auf hohem Niveau ermöglicht und das Ziel alternativen Lebens und Arbeitens auf der Basis flacher Hierarchien wieder ein Stückchen näher rückt. Es wäre schön, wenn sich Menschen fänden, die sich dieser Aufgabe stellen wollen.

Es wäre schade, wenn das Niemandsland als billiges Abziehbild der Gesellschaft die gleichen destruktiven Strukturen fördert und pflegt, die in Wortbeiträgen hier vor Ort so häufig kritisiert werden. Wenn wir diesen Freiraum Niemandsland als Chance nutzen uns aktiv von unseren destruktiven Anteilen zu entfernen sind die Möglichkeiten unbegrenzt. Nit quake, maake!