Diskussion:Niemandsland

Aus Niemandsland
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Niemandsland im Wandel

Wir haben in den nächsten Monaten eine Reihe sehr aufwendiger Umbaumasznahmen in der Pipeline, die den Betrieb hier im Niemandlsand, äh Nimmerstrand, na ihr wisst schon, die den Betrieb hier kurzfristig einschränken, aber langfristig und nachhaltig zu mehr Qualität und Professionalität führen werden.

  • Wir bekommen neue Dächer auf der alten Holzwerkstatt, auf den offenen Schuppen und in den nächsten Jahren auch noch auf dem Holztorlager und dem Rolltorlager. Für alle diese Projekte ist Matthes Wallenfang M.Wallenfang@t-online.de unser direkter Ansprechpartner.
  • Torsten und Hanno haben es sich zur Aufgabe gemacht die nächsten Wochen zu koordinieren, viele Helferlein mit dem Verständnis für die unvorstellbar positiven Effekte der Umbaumaßnahmen werden vom Niemandsland gesucht, die immer mal wieder anpacken, sei es um den Hof und die Gebäude und die Räume hier zu entmüllen oder den Profis, Dachdeckern bei den Bauarbeiten zuzuarbeiten.
  • Zwischen Vereinshaus und Stall werden Toiletten für Rollstuhlfahrer und Multisextoiletten und eine Dusche installiert, auf die Dächer der Neubauten wird ein Reservoir für Regenwasser installiert, um die Spülung und die Dusche zu beschicken. Viktor, der Maurermeister der Hausverwaltung gibt im Rahmen der Baumaßnahmen D.I.Y.-Seminare zum Rundbogenmauern. Desweiteren wird die Mauer über dem Kinderwagenraum geschlossen, um den Raum witterungsfest zu machen, auch da wird Viktor uns helfen, anleiten.
  • Abwasserkanal vor der Hoflaterne muss erneuert werden. Abwasserkanal Dichtigkeitsprüfung steht an. siehe auch->
  • Rampe für Rollstuhlfahrer zum Vereinshaus wird geplant, mit dem Architekten durchgesprochen und umgesetzt.

Interessante andere Vereine

Ich finde diesen Verein aus Wien ganz interessant. Z.B. haben sie einen Aspekt der Bedingungslosigkeit.

http://unitedcreations.org/projekte-und-aktivitaeten/kulturwandel-werkstadt.html

Lieber Gruß von Anke

Reisebericht Lokomotive Karlshof

Am 01.09.2012 begann unsere Reise nach Templin zur [Kartoffelernte]. Ich traf Elmo in Bochum und war guter Dinge mit dem "bisschen" Gepäck im Hänger diesen Trip schnell und erlebnisreich zu wuppen. Erlebnisreich ja, schnell: fail!

In Bad Oynhausen konnte ich mich dann erfolgreich vom Hänger trennen und trat am 3.09., ja Schneckentempo triffts wohl, mit Elmo die Weiterreise nach Berlin-Templin an.
Das Radl solitär fährt sensationell, Dank an Armin, dieses Rad ist weder mit Safran noch mit Gold aufzuwiegen.
Elmo hatte zwischenzeitlich mit seinem mobilen Ofen, Küchenrad weniger Glück, was jedoch kein Problem war, weil immer und zu jeder Gelegenheit auf unserer Tour eine rettende Situation entstand, die uns vor dem Aufgeben bewahrte. Das Auge vom Umwerfer brach just in dem Moment, da ich schon mit zwei Jungs in einer VW-Käfer Werkstatt sprach, um für uns noch eine Decke zu erfragen. Also reparierten wir Elmos Rad zu einem Fixie und konnten so bis nach Hannover weiter. Dort angekommen wurden wir an die [Selbsthilfe Fahrradwerkstatt], wieder ein post an Armin: DAS PARADIES!!! verwiesen, die uns halfen alle für einen Radwanderer vorstellbaren SuperGaus an Elmos Rad zu beheben. Und das zu mehr als fairen Konditionen.
Also wirklich, in Hannover in der Nordstadt ist dieses Projekt, das für uns ein Leuchtfeuer in Sachen Fahrradwerkstatt sein könnte.
Eine gemeinsame Exkursion dorthin mit Dir, Armin, wäre mir ein Fest! Dort gibt es auch einen Bauwagenplatz vor dessen Toren, wir kamen zu spät, wir dann übernachten durften und am nächste Morgen mit hocheuphorischem Gefühl weiter reisen konnten.

Aktuell sind wir nach einer weiteren Nacht vom 5. auf den 6. mit Holzofen und leckerem Essen unter freiem Himmel in Braunschweig gelandet, wo wir wohl in der gastfreundlichsten, nettesten und musikalischsten WG der Welt gelandet sind. Wir haben ein kleines veganes Essen gezaubert und mit diesen Menschen einen wundervollen Abend verbracht. Morgen werde ich wohl noch kurz in Krankenhaus, denn ich bin heute von einem freilaufenden halbwilden Schwein gebissen worden, da ich es mit einer Kuh verwechselt habe. Sind die süüüüüß! Ich hatte noch nie freilaufende bunte Schweine gesehen, so wunderschöne, aber auch gefährliche Wesen. Autschn! Eine fette Fleischwunde im rechten Mittelfinger, was geht?

Ok, ihr Süßen, demnächst mehr auf diesem Kanal, ich geh ins Bett.

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HURRA! Wir leben noch... uns gehts gut, wir können einfach nur nicht anrufen oder mailen, in der Pampa, also eine Tour ohne Kompromisse! Wir ziehen das durch :) also ein bissken Pathos muss sein: Nach Braunschweig sind wir in Richtung Helmstedt geradelt, den Mittellandkanal haben wir uns auf Anraten eines älteren Radlers dann nicht mehr gegeben, da er schon auf dem Stück zwischen Hannover und Braunschweig sehr schlecht ausgebaut und andauernd unterbrochen war. Wir kamen gut wech vom Fleck, nur war es, ob des späten Termins wejens meiner Impfung, dass wir nur ca. 30 Kilometer ausserhalb von Braunschweig in der Nacht vom 7. auf den 8. in der Wildnis i'wo bei Helmstedt zum Pennsacken gestrandet. Elmo und ich können uns aber partout nicht erinnern, wie es da aussah und überhaupt, wo genau. Am 8. waren wir dann wieder gut unterwegs von Helmstedt über Mors-, Ingers-, Alleringers-, Eimers- und Erxleben nach Haldensleben und wir leben noch, um dass hier nocheens festzuhalten. Hinter Haldensleben haben wir dann an riesigen Pappeln Baumumaermelung.JPG
gezeltet, wie immer Elmos Ofen gefüttert, nachdem uns ein paar blutjunge Jäger, kaum 20, noch die Personalien abgenommen haben, wejens Müllvermeidungstaktik. Aber pennen durften wir da, sweet. Es gab lecker Nudeln mit Tomatensoße, Klassiker!
Am 9. also gestern, gings dann weiter in die anstrengendste Runde. Wir hatten keinen direkten Plan, wohin es gehen sollte, also fuhren wir mal in den Wald. Wie schön es da war und die ersten Kilometer auch noch sowas wie ein Fahrradweg, dann kam der Treibsand. Dazu durften wir unseren eingeschlagenen Weg nicht verlassen, da der riesige Truppenübungsplatz Altmark, der jetzt, wie wir von einem älteren Radler erfuhren für 18 MIO Teuris in eine Geisterstadt umgebaut werden soll, in der europäische Truppen dann den Häuserkampf üben werden, soweit nicht die Protestbewegung dagegen Erfolg hat... ich schweife ab, der Treibsand, ja, wir kamen eher rückwärts denn vorwärts. Schweissgebadet nach 50m und noch ca. 2km Treibsand vor uns. Ok, wir sind zwar hart, aber Herta ist härter ;) Wie ein zähes Känguru kämpften wir uns an die nächste Bundesstraße und dann über Heidenweg/Hüttenstr nach Osten über Colbitz, Heinrichshorst, Angern und dann zur Elbfähre in Rogätz.
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Ein paar Minuten Verschnaufpause. Wir klebten fleissig weiter. Seit Hannover hatten wir schon gefühlte 180 Sticker des Bekleidungssyndikats verklebt. Dort hatten wir uns mit guten Socken, den sogenannten HAZELSOCK eingedeckt, Baumwollsocken gefüllt mit Haselnüssen, die wohl in der nächsten Saison der Renner sein werden. Hinter Burg kamen wir dann langsam zur Ruhe.
Zur Nacht fragten wir an einem Bauernhof nach einer Pennwiese und bekamen eine wunderbare Wiese am Zaun des Grundstücks genannt und schlugen dort unser Camp auf, sie wissen schon, ein Zelt, ein Ofen zwei Männer. Es gab Soyafleisch mit Zwiebeln und Tomatensahnesoße, was will mensch mehr.
Aktuell sitzen wir bei Pommes und (Malz-)Bier in Parchen im Landgasthof Deinert und verplempern unser letztes Geld. Ein schöner Ort zum pausieren. Gleich wollen wir die ersten See erreichen, es ist nun 15:08h, also dann bis wahrscheinlich erst wieder in ein paar Tagen in Templin, wenn ich nicht zufällig wieder einen Landgasthof mit W-Lan finde. Wir sind guter Dinge noch vor Ende der Ernte dort einzutreffen.

Bis bald, ihr Lieben!

12.09.2012 Wir sind da! Mit vielen Hindernissen haben Elmo und ich tatsächlich die Lokomotive erreicht. 4km vor unserem Ziel brach Elmos Hinterrad erneut aus und riss 4 Speichen aus der neuen Felge, autschn. Glücklicherweise war er nicht in voller Fahrt und hat sich nix getan. So sind wir den letzten Teil der Reise zu Fuss und kamen beim kitschigsten Sonnenuntergang aller Zeiten
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am Platz an und wurden schon an der Traktorwerkstatt von einem herzlichen Begrüßungskomitee begrüßt. Jetzt gibts lecker Kartoffeln aus der Fritteuse und dann werd ich weiter die Bilder, Filmkes und den Reisebericht bearbeiten... mensch liest sich


So, da bin ich wieder. Wir sind gut angekommen, gestern abend viel gelacht am Lagerfeuer, nachdem alle hier Elmos und meinen Kochkünsten ausgesetzt recht glücklich mit unseren mit Koriander gewürzten Roten Beeten mit Soyageschnetzeltem, Wurzelgemüse mediterran und Kartoffelchips waren, um uns mal selbst zu loben. Der gestrige Tag war sehr interessant, nach der Morgenrunde, die ich als sehr konstruktiv und bedürfnisorientiert empfand, wurden Aufgaben für den Tag besprochen und mensch konnte sich dafür eintragen lassen. So hatte ich die u.a. Funktion des Scherzkekses und die Reparatur der Wühlmaus auf dem Programm. Die Wühlmaus ist ein Gerät zur Kartoffelernte, die aufgrund des Defekts diverser Teile nicht mehr eingesetzt werden kann.
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Wir haben zu fünft die Fehlerquellen gesucht und einen Plan gemacht, wie das Gerät wieder instand gesetzt werden kann. Die Umsetzung des Plans wurde von Elmo und mir am Nachmittag in die Tat umgesetzt, wir haben an verschiedenen Baustellen gewirkt. Elmo hat eine Transportwalze ausgebaut und für Schweißarbeiten vorbereitet, ich habe das Transportband bearbeitet. Dort sollen nach bisherigem Stand zwei neue Gummibänder für die Transportstangen eingesetzt werden, da das alte Gummi an allen Stellen porös und brüchig geworden ist. Ich habe die Nieten aufgeflext und festgestellt, dass diese Arbeit Wochen dauern wird. Für 5 Nieten habe ich 2h gebraucht und es sind noch ca. 200 zu öffnen. Ich habe über Nacht eine andere Methode ersonnen, die ich heute dem Plenum mal vorstelle. Bin übrigens von einem faschistischen Bullen in die Halsschlagader geschossen worden, im Traum versteht sich, heftigster Traum. Ich hatte ein kleines Romamädchen auf den Schultern und wollte verhindern, dass sie in einen Container mit anderen Menschen gesperrt wird... bin gestorben im Traum.

[Ich schiebe hier noch einen kleinen Bericht über die letzten Stationen unserer Reise nach. Wir hatten ja in Parchen Rast gemacht und sind dann weiter nach Brandenburg geradelt. Brandenburg hat uns nicht sonderlich beeindruckt, es war aber auch schon später am Abend. Nachdem wir noch zwei sympathische junge Frauen gefragt haben ob es ein linkes zentrum oder ein coole WG mit Gästezimmer gäbe, sagten die nur:" "coole Leute sind alle weg aus Brandenburg", ok!?! Wir sind dann also weiter gefahren und haben uns an einem umgestürzten Weidenbaum abseits der Landstrasse niedergelassen, wo wieder einmal Leckerstes auf Elmos Fahrradkochstelle von uns gezaubert wurde, was gabs nochmal...? Nudeln mit Tomatengemüse, Soyageschnetzeltem und leggä :) Am 11.9. gings gegen elve weiter über Nauen in Richtung Oranienburg. Die Strecke von Brandenburg nach Oranienburg an der Landstrasse war bis auf eine seltsame Umleitung über die Dörfer total gut ausgebaut, was zur Folge hatte, dass wir richtig gut Kilometer gefressen haben. Am frühen Abend waren wir in Oranienburg und haben dort noch einmal im Einkaufszentrum Pommes gegessen und sind dann weiter Richtung Templin gezogen. Nicht weit hinter O'burg gabs dann ca. 10km nach der Gedenkstelle Sachsenhausen mit Massengräbern des dritten Reiches eine Baumreihe mit dichtem Heckenbewuchs, die uns ausreichend Schutz vor einem recht stürmischen Trockengewitterausläufer bot. Dort haben wir dann trotzdem gekocht und plötzlich war auch alles wieder friedlich. Bei Kerzenschein und flackerndem Ofen haben wir dann Champignon und Geschnetzeltes mit Nuddeln geschmaust und erfreuten uns an der fast unendlichen Wiese, die sich vor unserem Zelt erstreckte. Gut geschlafen und entspannt abgefrühstückt ging es dann am 12.09. auf die letzte Etappe, die noch einmal eine Herausforderung an unsere Kräfte und Nerven darstellte. Elmos Rad wurde durch eine Schlaglochbatterie wiedereinmal stark gebeutelt, hielt dann aber noch bis kurz vor Templin, wo es dann endgültig ausbrach. Die letzten 4-5km musste Elmo dann das Rad schieben, na, wir sind gesund und munter angekommen, das zählt!]

Die Ernte ist erstmal durch. Wir haben die letzten zwei Tage Kartofeln an der Sortiermaschine in verschiedene Qualitäten sortiert. Die makellosen Kartoffeln in einer Größe eines Hühnereies wurden als Saatgutkartoffeln in Säcke gepackt, angemackte oder schorfige Kartoffeln kamen in Eimer für die Küche vor Ort und ganz olle in den Komposthänger. Alle übrigen wurden für die Initiativen in Säcke gefüllt und mit dem Sortenschild "Linda" versehen. Es wurde beschlossen die Ernte für diesen Monat auszusetzen bis die Wühlmaus repariert oder eine gebrauchte oder neue Maschine einsetzbar ist. Das bedeutet zudem, dass wir gebeten wurden die Gruppe zu entlasten, indem wir den Hof am Montag verlassen, damit sich die Menschen vor Ort ganz den inneren Prozessen widmen können, ohne sich um Externe kümmern zu müssen. Zudem sind unsere Energien und die Erschöpfung der Gruppe nicht wirklich kompatibel. Wir haben wohl durch meinen engagierten Einsatz einem heteronormativen Klischee entsprochen und Menschen Raum für eigenes Engagement genommen.Gender.jpg
Ich habe das dankbar zur Kenntnis genommen, denn diese Rollenreflexion finde ich immer wieder wichtig und die Art der Kommunikation hat mir weitestgehend gut gefallen. Ich wünsche mir den reflektierten Umgang mit diesen Themen auch im Niemandsland. Bedürfnisorientierte Kommunikation, um noch mehr Schutzräume für Menschen mit unterschiedlichem Durchsetzungsvermögen zu kreieren und neue Formen des Miteinanders zu üben. Also werden Elmo und ich voraussichtlich morgen, Montag, versuchen das Rad von Elmo zu reparieren und dann gen Berlin aufbrechen. Ich freue mich auf den Vux und den Vöner und die neue vegane Pizzaria, ich freue mich auf meine Familie und die Freunde in Berlin. Das wird bestimmt ein gewisser Kulturschock, denn hier ist schon ein besonderer Ort mit viel Lern-, Natur- und Entwicklungspotential.

So, jetzt werde ich mal das Kochen vorbereiten, die Sommerküche wird gerade ins Bauernhaus verlagert und dann gibts schon wieder Abendessen, bis bald auf diesem Kanal...

18.09.2012 15:20 Zeit und Raumverschiebung. Elmo und Hanno befinden sich hier, Elmo macht gerade einen Termin für Morgen aus, er muss sein Hinterrad retten. Es sind auf dem Weg von Templin nach Berlin 10, in Worten Zehn Speichen aus der Felge gebrochen und das Rad konnte am Ende der Tour nur noch geschoben werden und eierte den Tanz des Todes. Auch die Regenbogenfabrik verfügt über eine selbstverwaltete Fahrradwerkstatt und ist ebenfalls ein lohnendes Reiseziel für ambitionierte und autonome Fahrradfrickler. Die Nacht haben wir bei Maminka Thulmann verbracht, es war wieder einmal interessant auf einem Bett zu schlafen ;) Bis die Tage, Eure Projektberichterstatter. Wir würden uns auf jeden Fall freuen, wenn Ihr konkrete Fragen habt, diese hier zu beantworten oder Anregungen für die Heimreise mitgeteilt zu bekommen, interessante Initiativen in und um unsere Route von Berlin nach Düsendorf. Ausserdem läuft auf facebook eine Spendenaktion für Elmo, die wir bitten auch im Niemandsland zu kommunizieren und Spenden bitten wir über

hanno@niemandsland.org

zu kommunizieren. Bisher habe ich alle Zahlungen für Elmo übernommen und mein Budget ist langsam aber sicher erschöpft! Danke für Eure Aufmerksamkeit, dat Hannoeken...

Nach der Regenbogenfabrik waren wir gestern noch Kickern! Wo? In den Prinzessinnengärten, voll schön, hatten mit einem der Gründer, Robert, ein längeres Gespräch auch über Transition und den Karlshof. Am 17.09. lief der Film "Voices of the Transition" in den Gärten und die Leute waren sehr inspiriert. Heute ist da ein freies Fahrradschraubertreffen, also genau der Ort für Elmo. Mal schaun, wie das Rad dann funzt. Habe heute aber entschieden mit der Bahn nach Hause zu kommen. Am Samstag fahre ich, Elmo muss noch entscheiden, ich hab das grad erst für mich klar, mit dem WE-Ticket nach Düsseldorf. Es gibt so viel zu erledigen, was ich von hier aus nicht regeln kann. Gestern waren wir dann noch im selbstverwalteten Café Morgenrot und hatten eine leckere Karottensuppe :) es war so lecker, ich werd die versuchen im Niemandsland nachzukochen. Gerade sind wir bei Nadine frühstücken, ja unsere occupy-Gründerin und haben eine gute Zeit. Ich setz mich mal wieder zu den beiden und setze sie ins Bild, dass ich die Reise am WE beenden werde.

Am Samstag wird unsere Reise ein Ende nehmen, wir haben unsere Ressourcen ausgereizt und sind mit der Welt versöhnt. Soviele tolle Begegnungen, soviele glückliche Zufälle und sehr viele hilfreiche Menschen haben unsere ViP-L'nR Tour(VeganisPower-Love'n Roll) zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Elmo hat gestern nocheens versucht sein Rad zu reparieren und wir haben uns dann im Yoyo's verabredet. Er kam, 3h später, aber er kam! Inzwischen hatte ich wieder einmal eine nette junge Frau kennengelernt (Don't talk to me, i fall in love so easily) ;) und zwei Stündchen angeregteste und herzlichste Unterhaltung gepflegt. Der Schmaus war naturalemente wieder überirdisch. Heute sind wir wieder in der Regenbogenfabrik gelandet, Elmo versucht sein Rad nun endgültig zu fixen, damit wir es morgen gechillt von Regionalzug zu Regionalzug schieben können. Heute Abend ist noch eine Podiumsdikussion in den Prinzessinnnengärten mit Lokalpolitikern und engagierten Menschen.

Teil 1, Teil 2

In der vorletzten Nacht sind Elmo und ich noch Doppeldeckerbus gefahren :D

Prinzessinnengärten

Freitag, 21.09, 18 bis 20 Uhr

Offenes Gespräch zur Zukunft des Prinzessinnengartens
Was wird aus dem Prinzessinnengarten? Wohin geht das “schöne und wilde Berlin”?

Für das Podium eingeladen sind die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, der Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Akteure vom Moritzplatz und die Initiative Stadt Neudenken.

16 bis 18 Uhr: Kinderprogramm von “Das Helmi”

18 Uhr: Einführung

ab 20.30h Konzert von “Babu”


SUPPORT PRINZESSINNENGÄRTEN!!!



Da werden wir wohl zum Abschluss noch hingehen und ich versuche dort ein paar Interviews und Diskussionsbeiträge zu filmen. Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Babu!!!

Ich freu mich aufs Niemandsland, ich komme zurück!!! 
Juhhhhuuuuuuuuuuuuu!!!