Austausch-Treffen zur Genossenschaftsgründung am 16.05.2013

Aus Niemandsland
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2. Austausch-Treffen 16. Mai 19.00h

10 Teilnehmer, erstmals alle Nutzer der Immobilie Heerstr. 19-23 anwesend.


Mail von Thomas Eberhardt-Köster

Hallo,

nachfolgend die Antworten von attac zu den auf dem letzten Treffen aufgeworfenen Fragen:

  • Welche Bedeutung hat das Niemandsland für attac?
wenn der Raum im Jagenberg-Komplex Himmelgeister Straße genau so teuer wäre, würdet attac dann auch da hingehen: Im Moment nicht.
  • Wäre attac auch bereit den Büroraum mit anderen Organisationen zu teilen, oder sollte es ein eigener Büroraum sein?
Der Raum dient in erster Linie als Raum für Treffen und unser Material. Daneben wir er auch als Büroraum genutzt. Gelegentliche Mitnutzung ist möglich, wenn klar ist wer sich verbindlich darum kümmert.
  • Welche rechtliche Form wünscht sich attac, Genossenschaft - große Lösung, oder kleine Lösung in irgendeiner anderen Form?
Das kommt jeweils auf die konkreten Modelle an. attac kann als Gruppe keiner wie auch immer gearteten Rechtsform beitreten, da wir selbst keine juristische Person sind. Genossenschaftsmitglieder müssten einzelne Mitglieder aus attac werden.
  • Wenn große Lösung, wie viele Geschätsanteile könnte attac requirieren, oder Fördermitglieder oder Spender etc.?
Dies kommt darauf an, was die Genossenschaft als konkretes Ziel verfolgen will. Eine verlässliche Schätzung ist im Moment nicht möglich.

Gruß Thomas

thomas.eberhardtkoester@arcor.de


Bericht vom Treffen

Vorstellung neuer Interessierter. ATTAC berät parallel zu der Bindung an die Genossenschaft, der Tenor scheint dahingehend zu lauten, dass Einzelpersonen aus der Organisation Genossen werden wollen.

Niemandsland und Transition, Rappelkiste und Ökoma sind anwesend, daher haben wir eine gute Ausgangslage. Dorothee hat ein Bild zur Genossenschaft gemalt, um diese Konstruktion für Außenstehende sichtbar zu machen. Dieses Bild wird für die nächsten Wochen im Essraum des Vereinshauses aufgehängt.

Die Elterninitiative Rappelkiste spielt mit dem Gedanken sich in ein Familienzentrum weiter zu entwickeln.

In der Struktur der Rappelkiste wäre eine Mitarbeit im Rahmen der Vorstandsarbeit der Elterninitiative an genossenschaftlichen Aufgaben denkbar. Es kam die Frage auf welche Staffelung und Verteilung der Genossenschaftsanteile von Vorteil wäre. Da eine gewisse Fluktuation im Projekt die Regel ist scheinen Genossenschaftsanteile für Vorstandsposten sinnvoll, um die Anteile verlässlich im Projekt zu halten.

Räumliche Veränderung ist anscheinend zwingend, wohin sollte die Kleinkindgruppe umziehen? Eine Stückelung von Räumen für Parterrebetreuung wäre eher nicht realisierbar, aber ein kompakter Raum, wie unterer Stall oder Getränkelager/Rolltorlager wäre denkbar und Voraussetzung für die Einbindung ins Gesamtkonstrukt. Jennifer hatte eine sehr interessante Doppelnutzung eines KITA-Raums projeziert, der Veranstaltungen ausserhalb des KITA-Betriebs ermöglicht.

Ökoma wiederum wird große wirtschaftliche Probleme bekommen, wenn eine Umstrukturierung nicht gefördert und der alltägliche Aufwand zu groß wäre.

Wir werden in Kleingruppen ein realisierbares und finanzierbares Konzept erarbeiten, um den Workflow des Bioladens durch eine Umstrukturierung eher zu erleichtern, denn zu erschweren. Im Koordinationskreis der Ökoma werden diese Vorschläge dann diskutiert und im besten Fall ergibt sich am Ende eine WinWinSituation für alle → Beteiligten, Angestellten und Gewerbetreibenden und eben aller Menschen in und um diese Immobilie herum.

Wir werden also Prioritäten formulieren, um die Nutzung der Immobilie zu strukturieren. Die auf dem Gelände aktiven Institutionen und Projekte sollen im besten Fall ALLE auf dem Gelände verbleiben.

In Kleingruppen zur Erarbeitung dieser Konzepte treffen sich Vertreter aller Gruppen jeden Donnerstag außerhalb der Genossenschaftstreffen, also nächsten Donnerstag, 23.5. 19.00h. Es wird gewünscht, dass Ergebnisse von Vorstandstreffen und Plenabeschlüssen mit eingebracht werden.

Ziel wäre zum 6.6. konsensual die Rahmenbedingungen auszuformulieren, um Herrn Nottenbohm ein Konzept zur Raumnutzung innerhalb der Immobilie vorlegen zu können. Dies ist die Voraussetzung für die weitere (kostenfreie) Begleitung des Bundesverbands für Genossenschaftsgründung.

Wir wollen Ängste abbauen durch Schaffung von mehr Transparenz über Ziele und Realitäten im Projekt.