Austausch-Treffen zur Genossenschaftsgründung 2014-04-10

Aus Niemandsland
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Anwesende: Flo, Jennefer, Torsten, Verena, Armin, Jonas, Ulrike

Gast: 0

Protokoll: Torsten


Themen:

Mail von Aike

Berichte über das Rappelkistentreffen, Treffen mit Jonas.

Bearbeitung:

Die E-Mails von Aike und Torsten:

Aike:

[Zitat]

Hallo zusammen,

nächste Woche Donnerstag findet ja das nächste Treffen der Zukunftsgruppe statt. Ich kann leider nicht dabei sein, da ich auf Dienstreise bin. Gleichzeitig nehme ich diese Mail als Anlass, mich aus der Gruppe zurückzuziehen. Habe im letzten Jahr ein guten Einblick in die meisten Initiativen auf dem Gelände bekommen. Zusätzlich haben wir uns vom Verein letzten Donnerstag mit Jo getroffen.

Meine Erkenntnis daraus? 1. Es gibt zu wenig Gemeinsamkeiten der Projekte auf dem Gelände und teilweise auch mangelndes Interesse daran etwas zu ändern. Gemeinsame Interessen halte ich aber für essentiell um ein gigantisches Projekt wie eine Genossenschaft oder ein Mietsyndikat zu entwickeln. Die einzelnen Projekte sind aber in der Gruppe nur schlecht repräsentiert.

2. Wir sind zu wenige Leute für die Gruppe, bekommen aufgrund Punkt 1 keine neuen dazu. Zudem gibt es zwischenmenschliche Probleme verschiedenster Akteure, die in einer weiteren Zersplitterung unserer eh schon kleinen Gruppe resultieren.

3. Es wird sich zu wenig mit positiven Projekten und der Zukunft beschäftigt, mehr jedoch mit persönlichen Kriegsschauplätzen und Themen aus der Vergangenheit! Gegen so eine Strömung hat eine "Zukunftsgruppe" keine Chance.

4. Wir sind zu viele Initiativen auf der kleinen Fläche, die alle ihr eigenes Süppchen kochen. Eine Lösung dafür habe ich aber nicht.

Wie geht es weiter? 1. Ich möchte mich im kommenden Jahr zusammen mit dem neuen Vorstand und den anderen aktiven Mitgliedern darauf konzentrieren, den Niemandsland e.V. voranzubringen, zukunftsfähig zu machen und nach und nach den Kontakt zu den anderen Initiativen zu verbessern, so fern dies gewollt wird. Dazu zählt: - Verbesserung der Finanzstruktur des Vereins - Aufräumen des Gesamtgeländes, (noch) schönere Gestaltung bzw. Beseitigung von "Unordnung" (Kompostecke, Stall, Einrichtung neue Werkstatt) Zusammengefasst: Ganz praktisch Dinge tun, die zu tun sind. Dies macht im Moment mit den jetzigen Leuten tierischen Spaß! Ich sehe einen Willen zur Veränderung. - Neustrukturierung der Vermietung von Jo an uns

2. das Niemandsland gehört Jo und sonst niemandem. Stand heute ist, dass die Rappelkiste in das Rolltorlager zieht, da Jo das so möchte. Das wird vermutlich nur nicht klappen, wenn es an den Finanzen scheitert oder wenn andere Initiativen auf dem Gelände durch städtische Auflagen der Rappelkiste so weit beeinträchtigt werden, dass sie ihre Arbeit nicht vernünftig machen können (Stichwort Zaun). Ich werde mich also mit den anderen aus dem e.V. daran machen, eine Zusammenarbeit mit der Rappelkiste an dem neuen Ort so gut wie möglich zu gestalten.

Nur wenn wir mehr Gemeinsamkeit im nächsten Jahr erzeugen können, sehe ich für mich persönlich ein Chance für ein Zukunftsprojekt Heerstr. 19 und wäre bereit daran mitzuarbeiten. Im Moment gibt es für mich wichtigeres. Dadurch können wir hoffentlich einige in den letzten Jahren dem Verein gegenüber aufgebaute Vorurteile abbauen. Diese hatten damals ihre Berechtigung, seit einiger Zeit allerdings nicht mehr.

Gruß

Aike

[/Zitat]

Torstens Antwort darauf:

[Zitat]

Hallo Teilnehmer der Zukunftsgruppe des Niemandslandes.

Nachdem schon beim letzten Treffen nur noch sehr wenige Teilnehmer dabei waren und wohl auch in den letzten Monaten Treffen für Treffen immer weniger Teilnehmer dabei waren, hat nun auch Aike mit seiner letzten Mail mitgeteilt, dass er sich aus der Gruppe zurück zieht.

Obwohl ich selbst nur beim letzten Treffen direkt beteiligt war, habe ich die Zukunftsgruppe und vor allem die erlangten Ergebnisse als sehr wichtig angesehen. Auch wenn die Gruppe nun endgültig zu zerfallen scheint, wünsche mir daher, dass die gesammelten Erkenntnisse nicht verloren gehen. Ich möchte nun erreichen, dass die Ergebnisse gesammelt und in gebündelter Form an sämtliche Mitglieder, Bewohner, Gruppen und Interessierte des Niemandslandes kommuniziert werden. Mir sind besonders folgende Punkte für die nächste Zeit besonders wichtig:

Bessere Kommunikation der Mitglieder, Bewohner, Gruppen und Interessierte. Verbesserte Zusammenarbeit. Eine Weiterentwicklung der bereits erlangten Erkenntnisse.

Als Abschluss dieser Mail weise ich darauf hin, dass das was wir vor haben nichts neues ist. Viele Initiativen haben bereits vergleichbares erreicht. Und wer von Euch die berühmte Ausgabe 13 der Niemandsland Nachrichten gelesen hat wird wissen, dass das geplante Ziel nicht erst seit Gestern Thema ist, sondern schon vor langer Zeit Thema war. Wir brauchen also nichts neu zu erfinden, sondern müssen nur bereits fertige Teile zusammen setzen. Ich denke, dass wir das schaffen werden.

Ich freue mich auf Euer kommen heute Abend.

Grüße

Torsten

[/Zitat]

Besprechung:

Im weiteren Verlauf des Treffens wurde noch nicht ganz klar, wie wir weiter verfahren sollen. Klar ist, dass die erarbeiteten Ergebnisse nicht verschütt gehen sollten. Gewünscht ist, dass der NL e.V. in der nächsten Zeit seine Hausaufgaben macht. Dies ist vor allem die Erstellung der Geschäftsordnung und der Beschluss derselben.

Berichte

Rappelkiste: Jennefer berichtet über die Ergebnisse des Treffens der Rappelkiste mit dem Architekten und dem Herrn vom paritätischen Wohlfahrtsverband. Laut Einschätzung von Herrn Dehnert hätte die RK auf Basis des Plans von Mattes Wallenfang gute Chancen, die Zustimmung des Jugendamtes zum Umzug auf dem Gelände zu erlangen. Schwierig wird aufgrund der allgemein verschärften Bedingungen die Erfüllung der Auflagen für eine eigene Küche. Fazit ist, dass die erforderlichen Arbeiten einer gewissen Dringlichkeit unterliegen.

Treffen mit Jo: Jo berichtet in kurzen Worten über das Treffen bei ihm. Themen waren was in nächster Zeit zu tun ist und wie die Zusammenarbeit mit Rappelkiste und ÖKOMA funktionieren kann.

Ausblick

Eine Zusammenfassung der erarbeiteten Ergebnisse der Zukunftsgruppe erstellen, an Mitglieder verteilen und online stellen.

Jo mahnt während der Sitzung an, dass NL e.V., Rappelkiste und ÖKOMA Wege finden müssen zusammen zu arbeiten um so eine Zukunft des Niemandslandes als Ganzes gewährleisten zu können.